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Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über {einen} Sünder, der Buße tut.
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Antichristliches nimmt rasant zu

Das mehr oder weniger angenehme Leben von Christen in Europa neigt sich dem Ende zu. Nicht nur, dass Spott und Hohn eine neue Qualität erreichen, mittlerweile kostet es auch etwas, Christ zu sein.

So mehren sich im britischen Gesundheitswesen die Fälle, in denen Beschäftigte wegen ihres christlichen Glaubens ihren Arbeitsplatz verlieren. Beispielsweise wurde der Krankenpfleger Anand Rao vom staatlichen Gesundheitsdienst NHS in Leicester (Mittelengland) entlassen, nur weil er einer Patientin in einem Rollenspiel empfahl, zum Stressabbau doch einmal in die Kirche zu gehen. Laut einer Richtlinie des Gesundheitsministeriums werden Missionierungsversuche von Ärzten oder Pflegepersonal als Belästigung oder Einschüchterung angesehen. Sie können mit Disziplinarmaßnahmen geahndet werden. Doch solche Fälle gibt es nicht nur in England. In der Schweiz wurde Ingrid Möller nach 1 7-jähriger Tätigkeit im Pflegedienst- gekündigt, weil sie angeblich eine Pensionärin in einen Gottesdienst und zu einer Pfingstfreizeit eingeladen hatte. Doch wie ihr Mann, der bekannte Pfarrer und Publizist Reinhard Möller, in seinem „Dankes- und Freundesbrief" schrieb, sei der Sachverhalt etwas anders gewesen. Dennoch, Ingrid Möller verlor direkt oder indirekt wegen ihres Christseins den Job.

An vielen Stellen weht Christen, vor allem bibeltreuen Christen, ein zunehmend scharfer Wind ins Gesicht. Eine Gruppe von Christen beispielsweise aus Hannover durfte eine Ausstellung zu den Weltreligionen in einem öffentlichen Freizeitheim der Stadt Hannover nicht durchführen, weil in der Rubrik „Christentum" vermerkt war, das Evangelium sei „die richtige Botschaft".
Eine politisch nicht korrekte Botschaft enthält demnach wohl auch das Buch von Dr. Lothar Gassmann mit dem Titel „Diktatur Europa? Was darf man in Europa noch sagen?" Ein holländischer bibeltreuer Verlag lehnte die bereits abgeschlossene holländische Übersetzung des Gassmann-Buches ab, weil dort eine zu scharfe Kritik an Homosexuellen vorkomme. Es drohten bei Veröffentlichung Proteste und Prozesse.

Wie scharf mittlerweile die Proteste aus der Homo-Bewegung sind, zeigte ein christlicher Psychotherapie-Kongress mit über 1.000 Teilnehmern Ende Mai in Marburg. Weil unter den Teilnehmern auch Mediziner und Therapeuten vertreten waren, die Homosexualität für heilbar halten, kam es zu massiven Protesten aus der Homo- und Linksszene. 1.000 Demonstranten zogen während des Kongresses durch Marburg und schwenkten Transparente, auf denen u. a. stand „Wir sind hier, um eure religiösen Gefühle zu verletzen". Daneben war ein Schwein abgebildet, das an einem Kreuz hing. Nach der Demonstration, die friedlich verlief, tanzten etliche Demonstranten noch durch die Straßen Marburgs und schrien: „Hätt' Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben." Was Marburger Bürger besonders schockte, waren auch antichristliche Graffitis an Wänden, die eine Kreuzigungsszene mit einem Schwein zeigten. Das Ganze war untertitelt mit „Jesus du Opfer".

Dass diese antichristliche Stimmung nicht nur auf der Straße, sondern auch andrenorts um sich greift, darauf verwies jetzt der südwestfälische Europa-Abgeordnete Peter Liese (CDU). Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Olsberg (Hochsauerland) sagte er, es gebe im Europaparlament „sehr viele", die nicht nur gegen christliche Werte seien, sondern sie auch bekämpften.

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