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Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.
Philipper 2,3

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Christen und der technologische Fortschritt

Auf Facebook reagierte der Theologe Berthold Schwarz auf eine Frage zum technologischen Fortschritt und zur Nutzung von Smartphones.

Er meinte, man könne auf zwei «gegensätzliche» Weisen darauf reagieren: Zum einen durch «Selbstbesinnung, um sich nicht gefangen nehmen zu lassen», zum anderen durch «Realitätsverweigerung und Askese». Die erste Reaktion sei richtig, die zweite nicht. «Darin sehe ich nichts biblisch-christliches, auch nichts, was biblischer Heiligung entspräche», schreibt Schwarz. Eine solche Haltung komme eher «dem philosophisch-dualistischen Weltbild der Antike nahe». Schwarz prangert die vermeintlich harmlosen Fragen an, die «mitunter in der Katastrophe der ‹frömmelnden Askese› samt Realitätsverweigerung» münden können: «Was taten wir, als es noch keinen Strom gab? Was taten wir eigentlich, als es noch keine Autos gab?» Das seien «oftmals Fragen, die nicht helfen, sondern ein falsches schlechtes Gewissen generieren». Schwarz’s Fazit: «Christen nutzen, was die Kultur vorgibt, in der Verantwortung vor dem Wort Gottes, fallen aber nicht der Philosophie der fehlgeleiteten ‹Askese› von materiellen oder technischen Gütern zum Opfer.» mnr

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