Startseite | Programm | Schriften | Über DWG Radio | Kontakt | Technische Fragen |

Radio starten

Losung des Tages

Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht mehr verschwinden; denn der HERR wird dir zum ewigen Licht werden, und die Tage deiner Trauer sollen ein Ende haben.
Jesaja 60,20

Predigt des Tages

Predigt des Tages hören
DWGload | DWG-Radio Predigt-Datenbank
Diese Seite einem Freund empfehlen

Finanzkrise: der entscheidende Schritt zur Weltwährung und Weltregierung?

Ende September war es soweit: Das Weltfinanzsystem drohte komplett zusammenzubrechen, weil das amerikanische Bankensystem vor dem Bankrott stand. Als dieser Artikel entstand, versuchte die US-Regierung den gigantischen Schadensfall noch abzuwenden, indem sie den amerikanischen Steuerzahler für Bank-Ausfälle von über einer Billion Euro (inkl. das 700-Milliarden-Dollar-Paket) bezahlen lassen wollte. Der US-Finanzminister Henry Paulson kommentierte die Situation Ende September folgendermaßen: "Dies ist eine demütigende Zeit für die Bürger der USA!" Das stimmt! Doch die volle Wahrheit ist, dass die US-Bürger gezielt gedemütigt wurden —von einer Clique von Dunkelmännern im eigenen Land. Nur warum?

Der bekannte Geostratege und ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski gab dazu 1970 einen ersten Hinweis: "... einige internationale Kooperation ist bereits erreicht, doch weitere Fortschritte wer¬den amerikanische Opfer verlangen. Weitere intensive Anstrengungen zur Schaffung einer neuen monetären (geldlichen) Weltordnung müssen unternommen werden, und dies mit einem gewissen Risiko für die gegenwärtige relativ günstige Stellung Amerikas." Neue monetäre Weltordnung? Seit einiger Zeit zeichnet sich klar ab, dass Kräfte am Werk sind, die gezielt eine Welteinheitswährung und eine Weltregierung anstreben. Der ehemalige Staatssekretär für Wirtschaft in der Regierung von US-Präsident Jimmy Carter, Professor N. Cooper, formulierte das Ziel dieser „Kräfte" 1984 so: „Für das nächste Jahrhundert (also für das jetzige, die Red.) schlage ich eine radikale Alternative vor: die Schaffung einer gemeinsamen Währung für alle industriellen Demokratien, mit einer gemeinsamen Währungspolitik und einer gemeinsamen Ausgabebank zur Festlegung der monetären Strategie ... Wie können unabhängige Staaten dies erreichen? Sie müssen die Kontrolle über die Währungspolitik an eine überstaatliche Körperschaft abtreten."

Für Europa ist dieses Vorhaben bereits in gewisser Weise umgesetzt: Es gibt den Euro, und die Europäische Zentralbank (EZB) bestimmt die Währungs- und somit entscheidend die Wirtschaftspolitik. Dafür opferten deutsche Politiker — gegen den Willen des Volkes — die "mächtige" D-Mark. Nun scheinen die USA dran zu sein, indem man dem mächtigsten Land der Erde das finanzielle und wirtschaftliche Rückgrat bricht — und dadurch sein Selbstbewusstsein —, um es besser in ein großes Ganzes einpassen zu können. Dazu legte diese Clique der Dunkelmänner den USA und ihren Bürgern eine Schuldenschlinge um den Hals, die jetzt zugezogen wird und Wirkung zeigt. Wie war das möglich?

Um das amerikanische Schulden-Desaster verstehen zu können, muss man um eine Tatsache wissen: Die amerikanische Geldpolitik bestimmt nicht der US-Finanzminister, der US-Präsident oder die gewählten Parlamentarier im US-Kongress, sondern eine kleine Gruppe von Privatleuten, die kaum ein US-Bürger kennt. Diese Gruppe steuert die US-Notenbank Federal Reserve, auch kurz Fed genannt.

Hinter der Fed steht kein Staat (wie die Bundesrepublik hinter der Bundesbank), kein Ministerium oder eine andere staatliche Institution, sondern große private Banken: die Citigroup, die Bank of America oder die Bank-Holding JP Morgan Chose & Co. Es ist ein pri¬vates Kartell, das durch die internationale Hochfinanz getragen wird. Was man hierzulande kaum glauben kann, ist aber jenseits des Atlantiks Wirklichkeit: Diese private Fed darf US-Dollar drucken und sie anderen Banken, aber auch an die US-Regierungen, gegen Zins ausleihen. Wenn der US-Präsident beispielsweise Geld für den Irakkrieg braucht, muss er es bei der Fed leihen und mit Steuergeldern zurückzahlen. Die Fed ist somit eine reine Gelddruckmaschine, die keinerlei Sicherheiten aufweisen kann (der Goldstandard wurde 1971 abgeschafft), aber ihren Besitzern unglaubliche Reichtümer und Macht verschafft. Vor allem Macht.

Um an diese unvorstellbare Macht zu kommen, gab es 1910 eine Verschwörung von amerikanischen und europäischen Großbankiers. Dieser Geheimklub schaffte es, dass der demokratische US-Präsident Woodrow Wilson zu Weihnachten 1913 den "Federal Reserve Act" unterschrieb. Mit diesem Gesetz konnten die Bankiers die Fed betreiben. Später soll Wilson gesagt haben, er habe mit dieser seiner Unterschrift "ohne zu wissen, mein Land ruiniert." Denn schon bald stellte sich heraus, was 1932 der US-Abgeordnete Louis McFadden, Vorsitzender des Ausschusses für Banken und Währungen im Repräsentantenhaus, so zu Protokoll gab: "Einige Menschen denken, dass die Federal-Reserve-Banken Institutionen der US-Regierung sind. Es sind aber private Monopole, die das Volk der Vereinigten Staaten ausbeuten: in ihren eigenen Interessen und dem ihrer ausländischen Kunden, im Interesse von Spekulanten im In- und Ausland und im Interesse von reichen räuberischen Geldverleihern." Diese räuberischen Geldverleiher haben gerade in den letzten Jahren die USA auf einen gefährlichen Abgrund zugetrieben. In Kürze wird die Öffentliche Hand der USA mit knapp acht Billionen Euro verschuldet sein — das ist etwa vier Mal so viel wie alle Länder der Dritten Welt zusammengenommen. Der ehemalige Präsident des US-Rechnungshofes, David M. Walker, warnte schon vor Jahren davor, dass ab 2009 die US-Regierung nicht einmal mehr die Zinsen für diesen gigantischen Schuldenberg aufbringen könne. Ein solcher Umstand würde bedeuten, dass die USA als Staat bankrott wären. Und ein Großteil seiner Bürger sowieso, weil man ihnen das Leben "auf Pump" schmackhaft gemacht hat.

In ihrem 637-Seiten-Buch „Der Dollar-Crash — was Banker Ihnen nicht erzählen" (ISBN 978-3-93851669-0, Preis: 24,95 Euro) schildert die amerikanische Rechtsanwältin Ellen Hodgson Brown, wie die Fed den US-Finanzmarkt raffiniert gestaltete, um Millionen US-Bürger in die Schuldenfalle zu locken. Brown legt auch Belege dafür vor, dass es eine geheime Weltmacht-Elite geben muss, die versucht, alles zu steuern. Diese Elite scheint fest entschlossen zu sein, die vollständige Herrschaft über die Welt und ihre Rohstoffe zu über¬nehmen. Das Lebenselixier dieser Machtelite ist das Geld, ihre Waffe ist die Angst. Die gesamte Zivilisation und alle ihre Systeme hängen an diesem Dreh- und Angelpunkt der Weltmacht. Von daher wird sich in ab¬sehbarer Zeit wohl zeigen, was dieser Schachzug der totalen Schuldenversklavung der USA letztlich bewir¬ken soll und wird. Welche Dimensionen im Spiel sind, drückte der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück in einer Regierungserklärung am 25.09.2008 so aus: „Diese ernste globale Finanzkrise wird tiefe Spuren hinterlassen. Sie wird das Weltfinanzsystem tiefgreifend umwälzen. Niemand soll sich täuschen: Die Welt wird nicht wieder so werden wie vor der Krise ... Die USA werden ihren Status als Supermacht des Weltfinanzsy¬stems verlieren." Schon 2005 prognostizierte der legendäre Ex-Chef der Fed, Alan Greenspan, dass "wohl bis 2007 eine grundsätzliche Dollarkorrektur anstehe und dass man dann zweckmäßigerweise den Dollar und den Euro zum 'Euro-Dollar', einer neuen Weltwährung, vereinigen könnte."

topic

«Zurück