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Mein Gott, meine Seele ist betrübt in mir; darum gedenke ich an dich im Land des Jordan und der Hermongipfel, am Berg Mizar.
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Warnungen vor Emerging Church

Nach Beobachtungen von Ron Kubsch, Dozent am Martin-Bucer-Seminar in Bonn, würden immer mehr Studierende an deutschen Bibelschulen und theologischen Seminaren einer evangelikalen Theologie die innerliche Kündigung aussprechen. Diese angehenden Pastoren, Prediger oder Dozenten sympathisierten mit der neuen Bewegung Emerging Church ("neu entstehende Kirche"), die aus den USA kommt. Das Ziel der Emerging Church: Das Christentum soll in einer postmodernen Zeit ein völlig neues Gesicht bekommen.

Kubsch warnte in einem Vortrog vor Studenten und Dozenten on der Freien theologischen Akademie (FTA) in Gießen massiv vor der neuen Bewegung. Sie werde es nicht schaffen, den (postmodernen) Menschen unserer Tage mit der postmodern veränderten Botschaft der Bibel zu erreichen und zu verändern. Was tatsächlich stattfände, sei eine totale Veränderung der biblischen Botschaft, sodass am Ende "ein anderes Evangelium herauskomme".

Welche Kernpunkte des Evangeliums durch die Emerging-Church-Vertreter verändert werden, arbeitete der Lehrer Gerrit Alberts in einem Beitrag für die Zeitschrift Fest und Treu (04/07) heraus. So werde behauptet, dass die Bibel nicht von Gott wörtlich eingeben worden sei. Sie sei zwar göttlichen Ursprungs, aber von Gott zur schöpferischen Entfaltung durch Menschen freigegeben. Besonders gravierend ist die massive Kritik on dem stellvertretenden Tod Jesu für die Sünden der Menschen. Formulierungen wie "Tatsache ist, das Kreuz ist eine Form von kosmischem Kindesmissbrauch, indem ein rächender Vater seinen Sohn für Vergehen bestraft, die er nicht einmal begangen hat" zeigen, welcher antichristliche Geist in der Emerging Church arbeiten darf.

Mittlerweile entwickelt sich auch in Deutschland eine kleine Sympathisanten-Szene, in der sich junge Theologen mit dem Gedankengut der Emerging Church befassen. Führende Köpfe dieser Szene sind Dr. Tobias Faix, Dozent am Marburger Bibelseminar, die ev. Theologin Christina Brudereck, die als „Evangelistin“ bei der Jugend-Evangelisation JesusHouse mitwirkt und als Gastdozentin im Missionshaus Bibelschule Wiedenest unterrichtet, Dr. Peter Aschoff, Vorsitzender des Fördervereines des Alpha-Kurses Deutschland, Karsten Kopjar und Philipp Hohage vom Christus Treff in Marburg sowie einer der Leiter der Jesus Freaks Deutschland, der sich nur "Storch" nennen lässt. Diese und andere Sympathisanten der Emerging Church haben jetzt ein erstes Buch vorgelegt. Es heißt "Zeitgeist - Kultur und Evangelium in der Postmoderne"

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