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Losung des Tages

Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.
Philipper 2,3

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Was lehrt die Bibel?

Die Bibel - Das Wort Gottes

Die Bibel ist der Brief Gottes an uns Menschen. Wir nennen sie "Bibel" (griech. biblos = Buch). Sie ist das beste, wichtigste und unentbehrlichste Buch für alle Zeiten und alle Menschen.

Wir nennen sie "Heilige Schrift", weil die in ihr niedergeschriebene Botschaft heilig (von Gott) ist und weil sie selig und heilig machen will.

Wir nennen sie "Gottes Wort", weil Gott durch sie mit uns redet.

Wer hat die Bibel geschrieben?

Die Bibel ist von Menschen für Menschen zu verschiedenen Zeiten und unter verschiedenen Umständen geschrieben worden. Die Bibel wurde geschrieben von Menschen, die vom Heiligen Geist getrieben wurden. Diese Männer haben also nicht ihre eigene Menschenweisheit darin niedergelegt, sondern die Wahrheit, die der Geist Gottes ihnen eingab. Deshalb ist letzten Endes Gott durch den Heiligen Geist der Verfasser der Bibel.

Woran erkennen wir, dass die Bibel Gottes Wort ist?

1. Sie bezeugt es selbst (siehe auch "Wie viele Gottesoffenbarungen gibt es?").

2. Es ist in Erfüllung gegangen, was sie geweissagt hat (Lukas 24,44).

3. Sie ist eines der ältesten Bücher der Welt und ist doch bis heute aktuell geblieben. Auch für unsere Zeit ist sie packend und von höchster Bedeutung. Sie hat zu allen Zeiten einen gewaltigen Einfluss auf die Menschen ausgeübt. Noch heute tröstet, verwandelt und heiligt sie die Menschen wie kein anderes Buch (Hebräer. 4,12).

Obwohl man Gottes Wort hasste und verbrannte, existiert es heute noch und wird allezeit bleiben.

Gott

Zwei Eigenschaften sagen uns hauptsächlich etwas von GOTTES sittlichem Wesen:

1. GOTT ist heilig, das heißt: Er hat keine Gemeinschaft mit der Sünde, liebt nur das Gute und Reine. Das Böse verabscheut Er. = Ps 5:4; 1.Petr 1:16; 2.Mo 20:5; 3.Mo 11:45; 19:2; Mat 5:48; Heb 1:13.

a) Aus seiner Heiligkeit folgt auch GOTTES Gerechtigkeit. GOTT urteilt nach heiligem Recht. Er nennt gut, was gut ist, und belohnt es. Er nennt böse. was böse ist, und bestraft es. GOTT wägt alles, aller Menschen Denken, Reden und Tun, auf einer richtigen Waage und beurteilt den Menschen danach. Auch GOTTES Zorn ist eine Äußerung seiner Gerechtigkeit. = Hi 34:11,12,19-21; Spr 16:2; Ps 11:4; Apg 10:34; 17:31; Röm 2:6-11; Offb 16:5; Spr 17:3; 24:12; 5:21; Ps 66:10; Pred 11:9; Röm 12:19; 5.Mo 4:24; 1.Sam 16:7.

b) GOTTES Wahrhaftigkeit ist ebenfalls eine Folge seiner Heiligkeit. GOTT ist lautere, unwandelbare Wahrheit. Er täuscht niemandem etwas vor, sondern er hält, was er verspricht. = 4.Mo 23:19; 5.Mo 32:4; Ps 33:4; Mat 24:35; Joh 14:6; 18:37; Heb 6:18; 1.Sam 15:29.

2. GOTT ist gnädig und barmherzig, das heißt: GOTT erweist in seiner Liebe allen Menschen gute, unverdiente Wohltaten und vergibt dem Bußfertigen Schuld und Strafe. = 2.Mo 34:6-7; 5.Mo 4:31; Joh 3:16; Mat 5:45; Röm 3:23-25; Ps 86:15; 103:3-5,8-13; Heb 4:15,16.

a) Gepaart mit dieser Wesensart ist GOTTES Treue. GOTT erfüllt treu seine Verheißungen, sendet aber auch die angedrohten Strafen zu seiner Zeit. = 5.Mo 32:4; 7:9; Apg 13:34; Heb 10:23; 11:11; 1.Kor 1:9; 10:13; 2.Kor 1:18; 1.Thes 5:24; 2.Thes 3:3; 2.Tim 2:13; 1.Joh 1:9; Offb 19:11.

b) Eine Auswirkung seiner Gnade ist GOTTES Geduld. In seiner Liebe trägt GOTT die Sünder mit großer Schonung, schiebt die verdiente Strafe noch auf und wartet auf Umkehr. = Ps 103:8; 2.Mo 34:6; Röm 2:4; 11:22; 2.Petr 3:9,15; Ps 86:15; 145:8; Neh 9:17; Nah 1:3; Jes 48:9; 4.Mo 14:18; Röm 9:22.

Wozu schuf Gott die Welt?

Er schuf sie als Wohnort der Menschen, die er in seinem Bilde zur Gemeinschaft mit sich selbst bildete. = 1.Mo 2:15; Jes 45:18.

Jesus Christus

1. Jesus Christus ist wahrhaftiger Gott. Die Heilige Schrift spricht von seiner Existens auch vor seiner leiblichen Geburt (Johannes 8,58). Er hatte göttliche Herrlichkeit, ehe die Welt geschaffen war. Biblische Verweise: Johannes 17,5.24 und Philliper 2,6.
Durch Ihn, das schöpferische Wort, wurden alle Dinge geschaffen (Johannes 1,1.3; Kolosser 1,16;2,9).

2. Er ist der Sohn Gottes (Johannes 1,18). Er ist als Sohn eine Person der Dreieinigkeit Gottes.
Er ist der Eingeborene beim Vater, verbunden mit ihm durch die Liebe. Biblische Verweise: Kolosser 1,15; Johannes 17,23; Mattäus 26,63.64; Johannes 10,30; Kolosser 1,3.4; 2,9; 1. Johannes 5,20.

3. Er ist der Abglanz der Herrlichkeit Gottes und der Abdruck seines Wesens. Biblische Verweise: Johannes 12,45; 14,9, Hebräer 1,3; Kolosser 2,9.

4. Er ist der Erstgeborene aus aller Schöpfung. Biblische Verweise: Kolosser 1,15.

5. Er ist das Haupt der Gemeinde. Biblische Verweise: Epheser 1,20

6. Er wurde wahrer Mensch, geboren von der Jungfrau Maria, gezeugt vom Heiligen Geist. Er erniedrigte sich und nahm Knechtsgestalt an, um in dieser Daseinsform Gott durch Gehorsam zu verherrlichen und die suchende Liebe Gottes zu verlorenen Menschen unter Beweis zu stellen.


 

Wozu ist Jesus in die Welt gekommen?

Er verließ die Herrlichkeit, die er beim Vater hatte und kam als Mensch auf die Erde, um

1. Gott zu verherrlichen;
2. Gott die Ehre zu geben, dort wo der Mensch ihn verunehrt hatte;
3. die Menschen mit Gott zu versöhnen;
4. Das Reich Gottes auf Erden aufzurichten.

Biblische Verweise: Galater 4,4-5; Jesaja 53,5-6; Hesekiel 34,16; Römer 3,25f; 2. Korinther 5,21; 1. Timotheus 2,5-6; Apostelgeschichte 10,43; Johannes 3,16; 1. Johannes 2,2, Epheser 1,20-11

 

Warum und wozu hat Jesus gelitten und ist gestorben?

Der Herr hat gelitten und ist gestorben, um
1. Gottes gerechte Forderungen zu erfüllen
2. unsere Sünden zu tilgen
3. die Macht Satans zu brechen.

Biblische Verweise: Jesaja 53,2-7; Johannes 1,29; 1. Petrus 2,24-25; Römer 5,8,18-21; 4,25; 2. Korinther 5,19-21; 1. Johannes 1,7; 2,2; Johannes 3,16; Epheser 2,14-16; Römer 8,34; Hebräer 2,14-18; Gal 3,13; 1,3; 2,10; 1. Korinther 15,3; Titus 2,14; 1. Timotheus 2,6



Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu?

1. Jesus hat damit bewiesen, dass er nicht besiegt wurde, sondern dass er der Sieger über den Tod und den Teufel ist.
2. Die Seinen Haben nun nicht einen toten, sondern einen lebendigen Heiland, der in den Himmel aufgenommen wurde.
3. Nur der auferstandene Herr konnte den Jüngern Mut und Kraft geben, das Evangelium der Welt zu verkündigen.
4. Jesu Auferstehung ist die Grundlage unserer Auferstehung.
5. Der Auferstandene Herr befähigt die Gläubigen zu einem Gott wohlgefälligen Leben.

Biblische Verweise: 2. Timotheus 1,10; Johannes 11,25.26; Jesaja 53,11-12; Philipper 2,9-11; 1. Korinther 15,12-23; Römer 4,25; 1. Korinther 6,14; Likas 24, 5-11.34.46-48; 1. Korinther 15,55-57; 2. Korinther 4,14

Der Mensch

Der Mensch wurde in dem Bild GOTTES erschaffen. Dies zeigt sich vor allem in der Tatsache, dass der Mensch ein persönliches, denkendes und moralisches Wesen ist. Wenn auch GOTT unendlich ist, der Mensch aber endlich, so besitzt der Mensch doch die Elemente der Persönlichkeit, die gleichartig sind mit denen der göttlichen Person: Denken (1.Mo 2:19,20; 3:8); Fühlen (1.Mo 3:6); Wollen (1.Mo 3:6,7) ...

In der Bibel lesen wir, dass der verwesliche Leib des Christen, die Unverweslichkeit anziehen wird (1.Kor 15:53,54). Ferner sagt uns GOTTES Wort, dass die Gläubigen nach dem Tode bei Christus sein werden und die Ungläubigen GOTTES Gericht unterworfen werden. = Hi 19:25,26; Pred 12:7; 2.Kor 5:1-10; Röm 14:7-10; 1.Thes 4:17b; 5:23; Phil 2:10; Röm 8:23

Der Sündenfall

Adam und Eva schenkten dem Satan (von GOTT abgefallener Engelfürst Luzifer, - vgl. Jes 14:12) Gehör, der durch eine Schlange zu ihnen sprach und sie zum Ungehorsam gegen GOTT aufreizte. Sie erlagen der Versuchung und übertraten GOTTES Gebot, indem sie von der verbotenen Frucht aßen (1.Mo 2:16,17; 3:1-6; Jak 1:13-15; 2.Kor 11:3).

 

Was waren die Folgen des Sündenfalls?

1. Der sofortige Tod, aber nicht leiblich, sondern GEISTLICH: Trennung von Gott. Ihre Beziehung zu Gott "erstarb" sofort. Sie schämten sich plötzlich vor Gott aufgrund ihrer Nacktheit und versteckten sich vor Ihm, obwohl sie vorher auch nackt gewesen und damit kein Problem gehabt hatten.

2. Der Fluch über die Erde und die damit verbundene zeitliche Bestrafung des Menschen. Damit waren Schmerzen, Kummer und der LEIBLICHE Tod für alle Menschen verbunden (1. Mo 3:16-19). Eine Ausnahme von der Strafe des "Sterbenmüssens" machen gemäß der Bibel nur.
a) Henoch, der entrückt wurde: 1.Mo 5:24;
b) Elia, der durch einen feurigen Wagen in den Himmel hineingeführt wurde: 2.Kö 2:1,11,12; c) die Gläubigen der Endzeit, die die Wiederkunft des HERRN erleben. Diese werden nicht sterben, sondern verwandelt und ihm entgegengerückt werden in den Wolken. = Joh 5:24; 1.Thes 4:15-17; 1.Kor 15:51,52.

3. Als logische Folge wurden sie aus dem Paradies vertrieben, damit sie nicht im unerlösten Zustand noch vom Baum des Lebens essen könnten. Dann hätten sie nämlich ewig als verlorene Sünder leben müssen. Diese Vertreibung war ein Handeln der Gnade Gottes, bedeutete für sie allerdings den Verlust der unmittelbaren Gemeinschaft mit GOTT und des Glückes im Paradies (1.Mo 3:23,24). Allerdings blieb dadurch die Möglichkeit vorhanden, dass Gott die gefallene Menschheit erlösen konnte.

4. Der Zwang zur Sünde: Durch die Sünde unserer ersten Eltern ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod. Der Tod ist zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben (Röm 2:15; 5:12-21).

5. Aber auch die Sehnsucht nach Erlösung und nach dem Verlorengegangenen ist Folge des Sündenfalles. Der Mensch fühlt sich insgeheim mit der Sünde nicht eins, sondern versucht sich von ihrer Macht zu befreien. Dabei ist er unglücklich und sehnt sich nach Errettung und Frieden (Röm 5:12,18,19; 7:24; 1.Kor 15:21,22; 1.Mo 3:7-24; Röm 6:16-18,23; 8:19-23).

6. Auf alle, die sich nicht von Gott retten lassen wollen, wartet nach ihrem leiblichen Tod ("Sterben") der EWIGE Tod. Es ist der nie mehr endende Zustand des auf immer und ewig von Gott getrennt-Seins an dem Ort, den die Bibel den "Feuersee" nennt (Off 20,10.14-15).