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Losung des Tages

Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der ißt - genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!
Jesaja 55,10-11

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Der Sündenfall

Adam und Eva schenkten dem Satan (von GOTT abgefallener Engelfürst Luzifer, - vgl. Jes 14:12) Gehör, der durch eine Schlange zu ihnen sprach und sie zum Ungehorsam gegen GOTT aufreizte. Sie erlagen der Versuchung und übertraten GOTTES Gebot, indem sie von der verbotenen Frucht aßen (1.Mo 2:16,17; 3:1-6; Jak 1:13-15; 2.Kor 11:3).

 

Was waren die Folgen des Sündenfalls?

1. Der sofortige Tod, aber nicht leiblich, sondern GEISTLICH: Trennung von Gott. Ihre Beziehung zu Gott "erstarb" sofort. Sie schämten sich plötzlich vor Gott aufgrund ihrer Nacktheit und versteckten sich vor Ihm, obwohl sie vorher auch nackt gewesen und damit kein Problem gehabt hatten.

2. Der Fluch über die Erde und die damit verbundene zeitliche Bestrafung des Menschen. Damit waren Schmerzen, Kummer und der LEIBLICHE Tod für alle Menschen verbunden (1. Mo 3:16-19). Eine Ausnahme von der Strafe des "Sterbenmüssens" machen gemäß der Bibel nur.
a) Henoch, der entrückt wurde: 1.Mo 5:24;
b) Elia, der durch einen feurigen Wagen in den Himmel hineingeführt wurde: 2.Kö 2:1,11,12; c) die Gläubigen der Endzeit, die die Wiederkunft des HERRN erleben. Diese werden nicht sterben, sondern verwandelt und ihm entgegengerückt werden in den Wolken. = Joh 5:24; 1.Thes 4:15-17; 1.Kor 15:51,52.

3. Als logische Folge wurden sie aus dem Paradies vertrieben, damit sie nicht im unerlösten Zustand noch vom Baum des Lebens essen könnten. Dann hätten sie nämlich ewig als verlorene Sünder leben müssen. Diese Vertreibung war ein Handeln der Gnade Gottes, bedeutete für sie allerdings den Verlust der unmittelbaren Gemeinschaft mit GOTT und des Glückes im Paradies (1.Mo 3:23,24). Allerdings blieb dadurch die Möglichkeit vorhanden, dass Gott die gefallene Menschheit erlösen konnte.

4. Der Zwang zur Sünde: Durch die Sünde unserer ersten Eltern ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod. Der Tod ist zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben (Röm 2:15; 5:12-21).

5. Aber auch die Sehnsucht nach Erlösung und nach dem Verlorengegangenen ist Folge des Sündenfalles. Der Mensch fühlt sich insgeheim mit der Sünde nicht eins, sondern versucht sich von ihrer Macht zu befreien. Dabei ist er unglücklich und sehnt sich nach Errettung und Frieden (Röm 5:12,18,19; 7:24; 1.Kor 15:21,22; 1.Mo 3:7-24; Röm 6:16-18,23; 8:19-23).

6. Auf alle, die sich nicht von Gott retten lassen wollen, wartet nach ihrem leiblichen Tod ("Sterben") der EWIGE Tod. Es ist der nie mehr endende Zustand des auf immer und ewig von Gott getrennt-Seins an dem Ort, den die Bibel den "Feuersee" nennt (Off 20,10.14-15).

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