Startseite | Programm | Schriften | Über DWG Radio | Kontakt | FAQ |

Losung des Tages

Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen ist Gott, der in seinem Heiligtum wohnt; ein Gott, der Vereinsamten ein Heim gibt, der Gefangene hinausführt ins Glück; aber die Widerspenstigen wohnen in dürrem Land.
Psalm 68,6-7

Predigt des Tages

Predigt des Tages hören
DWGload | DWG-Radio Predigt-Datenbank
Diese Seite einem Freund empfehlen

Der Sündenfall

Adam und Eva schenkten dem Satan (von GOTT abgefallener Engelfürst Luzifer, - vgl. Jes 14:12) Gehör, der durch eine Schlange zu ihnen sprach und sie zum Ungehorsam gegen GOTT aufreizte. Sie erlagen der Versuchung und übertraten GOTTES Gebot, indem sie von der verbotenen Frucht aßen (1.Mo 2:16,17; 3:1-6; Jak 1:13-15; 2.Kor 11:3).

 

Was waren die Folgen des Sündenfalls?

1. Der sofortige Tod, aber nicht leiblich, sondern GEISTLICH: Trennung von Gott. Ihre Beziehung zu Gott "erstarb" sofort. Sie schämten sich plötzlich vor Gott aufgrund ihrer Nacktheit und versteckten sich vor Ihm, obwohl sie vorher auch nackt gewesen und damit kein Problem gehabt hatten.

2. Der Fluch über die Erde und die damit verbundene zeitliche Bestrafung des Menschen. Damit waren Schmerzen, Kummer und der LEIBLICHE Tod für alle Menschen verbunden (1. Mo 3:16-19). Eine Ausnahme von der Strafe des "Sterbenmüssens" machen gemäß der Bibel nur.
a) Henoch, der entrückt wurde: 1.Mo 5:24;
b) Elia, der durch einen feurigen Wagen in den Himmel hineingeführt wurde: 2.Kö 2:1,11,12; c) die Gläubigen der Endzeit, die die Wiederkunft des HERRN erleben. Diese werden nicht sterben, sondern verwandelt und ihm entgegengerückt werden in den Wolken. = Joh 5:24; 1.Thes 4:15-17; 1.Kor 15:51,52.

3. Als logische Folge wurden sie aus dem Paradies vertrieben, damit sie nicht im unerlösten Zustand noch vom Baum des Lebens essen könnten. Dann hätten sie nämlich ewig als verlorene Sünder leben müssen. Diese Vertreibung war ein Handeln der Gnade Gottes, bedeutete für sie allerdings den Verlust der unmittelbaren Gemeinschaft mit GOTT und des Glückes im Paradies (1.Mo 3:23,24). Allerdings blieb dadurch die Möglichkeit vorhanden, dass Gott die gefallene Menschheit erlösen konnte.

4. Der Zwang zur Sünde: Durch die Sünde unserer ersten Eltern ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod. Der Tod ist zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben (Röm 2:15; 5:12-21).

5. Aber auch die Sehnsucht nach Erlösung und nach dem Verlorengegangenen ist Folge des Sündenfalles. Der Mensch fühlt sich insgeheim mit der Sünde nicht eins, sondern versucht sich von ihrer Macht zu befreien. Dabei ist er unglücklich und sehnt sich nach Errettung und Frieden (Röm 5:12,18,19; 7:24; 1.Kor 15:21,22; 1.Mo 3:7-24; Röm 6:16-18,23; 8:19-23).

6. Auf alle, die sich nicht von Gott retten lassen wollen, wartet nach ihrem leiblichen Tod ("Sterben") der EWIGE Tod. Es ist der nie mehr endende Zustand des auf immer und ewig von Gott getrennt-Seins an dem Ort, den die Bibel den "Feuersee" nennt (Off 20,10.14-15).

«zurück